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Gori
  
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1983

Like many small Italian manufacturers, Gori found itself in financial difficulties due to the massive market entry of Japanese manufacturers and the high development costs for water-cooled engines and monoshock suspensions. In addition, there were internal difficulties following the withdrawal of important partners.


1982
Jahresereignis

Gilbert de Roover is a Gori pilot, but his results cannot be found in either national or international lists. The picture shows him on a prototype with mono suspension.

1978
125 Belgian National (-1987) / Inter 125ccm Cross

As Belgian vice-champion, Milissen actually achieved the only notable success for the small Italian manufacturer Gori.

Piero Sironi, co-founder of SWM, makes a financial investment in Giancarlo Gori's company.

1968

Die Brüder Giancarlo und Vasco Gori gründen die gleichnahmige Firma.in Florenz (Firenze), Italien. Sie starten als Tuner und Veredler von Lambretta-Rollern und kleinen Motorrädern.

1. Gründung und Hintergrund

  • Gründer: Die Brüder Giancarlo und Vasco Gori.
  • Gründungsjahr: 1968.
  • Sitz: Florenz (Firenze), Italien.
  • Ursprung: Die Brüder Gori begannen ursprünglich als Tuner und Veredler von Lambretta-Rollern und kleinen Motorrädern, bevor sie sich auf den Bau eigener Geländemaschinen konzentrierten. Giancarlo Gori galt später als technisches Genie beim Tuning der Sachs-Motoren.

2. Die Beziehung zu Moto Bimm (Bimotor)

Dies ist ein entscheidender Punkt in der Firmengeschichte:

  • Kooperation: In der Anfangsphase (späte 60er/frühe 70er) bestand eine enge Verbindung zu Moto Bimm (später bekannt als Bimotor), ebenfalls ansässig in der Toskana (Prato).
  • Synergie: Moto Bimm produzierte eher preiswerte Massenware (Mopeds). Die Gori-Brüder nutzten teilweise Rahmenkomponenten oder Rohlinge von Bimm, veredelten diese aber massiv für den Wettbewerbseinsatz. Viele frühe Gori-Modelle wurden offiziell unter dem Doppelnamen Gori-Bimm vermarktet, bevor Gori als eigenständige Marke stark genug war.

3. Lieferanten und Komponenten

Gori war bekannt dafür, nur die hochwertigsten Komponenten zuzukaufen, um gegen die Werksmaschinen bestehen zu können:

  • Sachs: Gori war einer der wichtigsten Abnehmer für die Sachs-Wettbewerbsmotoren (50/6, 100/6, 125/6 mit Ziehkeilschaltung). Später setzten sie die modernen Sachs 7-Gang-Motoren ein.
  • Minarelli: Für die kleineren 50-ccm-Klassen kamen oft hochgezüchtete Minarelli-P6-Motoren zum Einsatz.
  • Rotax: In der Endphase (ab ca. 1980) wurden auch wassergekühlte Rotax-Motoren verbaut.
  • Rahmen: Eigene Konstruktionen, oft gefertigt aus Chrom-Molybdän-Stahl.
  • Federung: Gabeln von Marzocchi oder Ceriani, Stoßdämpfer von Corte & Cosso oder Ohlins.
  • Anbauteile: Kunststoffteile oft von Preston Petty (frühe Modelle) und später UFO Plast.

4. Besondere Modelle und Erfolge

Gori war besonders in der 50-ccm- und 125-ccm-Regolarità-Klasse erfolgreich.

  • Das Modell Gori 50 Cross mit Sachs-Motor galt Mitte der 70er als eine der schnellsten "Schnapsglas-Klassen"-Maschinen.
  • In den Jahren 1974 bis 1976 gewannen Gori-Maschinen mehrere Titel in der italienischen Geländemeisterschaft.

5. Das Ende der Firma

  • Schließung: Die Firma musste 1983 den Betrieb einstellen.
  • Gründe: Wie viele kleine italienische Hersteller geriet das Unternehmen durch den massiven Markteintritt der japanischen Hersteller und die hohen Entwicklungskosten für wassergekühlte Motoren und Monoshock-Fahrwerke in finanzielle Schieflage. Zudem gab es interne Schwierigkeiten nach dem Rückzug wichtiger Partner.


Importeur für Deutschland: P.Heuser, Troisdorf

Last edited: 1/5/2026 · Jürgen Wißler