Spezialisierung auf Minibikes (1980er Jahre)
In den 1980er Jahren traf das Unternehmen die strategische Entscheidung, sich auf eine Nische zu konzentrieren: High-End-Minicrosser für Kinder und Jugendliche.
- 1983: Das Werk zog in größere Hallen nach Zola Predosa (ebenfalls bei Bologna) um.
- Rennerfolge: LEM entwickelte sich zur Schmiede für den Nachwuchs. Viele spätere MotoGP- und Motocross-Stars machten ihre ersten Fahrversuche auf einer LEM. Die Maschinen waren keine "Spielzeuge", sondern verkleinerte Profi-Motorräder mit Scheibenbremsen und leistungsstarken Morini-Motoren (wie dem S5 oder S6).
Weltmarktführerschaft (1990er & 2000er)
In den späten 1990er Jahren galt LEM als der weltweite Marktführer im Bereich Kindercross.
- Exportquote: Über 90 % der Produktion wurden exportiert. Besonders in den USA waren Modelle wie die LEM LX-Serie (LX1, LX2, LX3) und die Ghibli-Roller extrem populär.
- Zusammenarbeit mit KTM: Bevor KTM begann, eigene Motoren für die 50er-Klasse zu bauen, basierten viele Konzepte im Kindersport auf der Technik, die LEM und Morini gemeinsam perfektioniert hatten.
- Zusammenarbeite mit Beta: Beta Argentina bot Quads und Kinder-Cross an um hier ein komplettes Sortiment bieten zu können.
