italy.png
Minarelli
  
YearEventEdit
2021

Yamaha sells 100% of its shares in Fantic Motor. This marks the brand's return to one of its oldest partners.

2008

The 10 millionth Minarelli engine leaves the factory in Calderara di Reno. Minarelli is the powerhouse for Yamaha's European fleet and continues to supply third-party customers.

2002

Yamaha acquires majority stake in Minarelli.

1990

Minarelli and Yamaha decide to work closely together. Minarelli produces engines for Yamaha models in Europe.

1956

Nach der Trennung von Morini gründet Vittorio Minarelli die F.B. Minarelli in Bologna.


Der Aufstieg zum Motorengiganten (1960er – 1980er)

  • Spezialisierung: Das Unternehmen stellte die Produktion kompletter Motorräder ein und konzentrierte sich ausschließlich auf Zweitaktmotoren.
  • Kunden: Minarelli wurde zum wichtigsten Lieferanten für fast alle italienischen Marken (Aspes, Fantic, Accossato, Aprilia, Gabbiano, Milani, Valentini) und viele internationale Hersteller (u.a. Cotton).
  • Sportliche Erfolge: In den 70ern und 80ern dominierte Minarelli den Rennsport. Mit dem legendären Ángel Nieto gewann Minarelli 125ccm-Weltmeisterschaften (1979 und 1981).
  • Der P6-Motor: Einer der berühmtesten Motoren der Geschichte war der Minarelli P6 (später K6). Er war die Basis für unzählige Enduro- und Straßenrennmaschinen und galt als extrem tuningfreundlich.

Die Yamaha-Ära (1990–2020)

  • Kooperation: 1990 begann eine enge Zusammenarbeit mit Yamaha. Minarelli produzierte nun Motoren für Yamaha-Modelle in Europa (z.B. für den berühmten Roller Yamaha Aerox/MBK Nitro).
  • Übernahme: 2002 übernahm Yamaha die Mehrheit an Motori Minarelli komplett.
  • Produktionsrekord: Im Jahr 2008 verließ der 10-millionste Motor das Werk in Calderara di Reno. Minarelli war zu dieser Zeit das Kraftzentrum für Yamahas europäische Flotte und belieferte weiterhin Drittkunden.

Last edited: 2/20/2026 · Jürgen Wißler