

Die YZ250 war das erste Modell das im Werkseinsatz mit einer Monocross-Federung ausgestattet war. Der belgische Ingenieur Lucien Tilkens wollte die vertikalen Stöße vom Hinterrad besser in den Rahmen einleiten, ohne dass sich das Motorrad in Kurven verwindet. Er verbaute einen einzelnen, langen Stoßdämpfer unter dem Benzintank, der über eine dreieckige Schwinge angelenkt wurde. Nachdem Suzuki den Kauf des System ablehnte, erkannte Yamaha das Potenzial und kaufte die Patente Anfang der 70er Jahre.
Zusammen mit Kayaba konnte Yamaha die 250 cm³ und 125 cm³ Werksmotorräder bei der All Japan Motocross Championship-Saison 1973 mit der neuen Federung im Rahmen unter dem Kraftstofftank präsentieren. Revolutionär für diese Zeit.
Die Brüder Torao und Hideaki Suzuki hatten jeweils das 125 cm³ Rennen und die 250 cm³ Klasse dieses Rennens gewonnen. Diese Motorräder mit ihrer neuen Monocross-Federungen dominierten in beiden Klassen das Podium. Darüber hinaus fuhr Hakan Andersson am 5. August im gleichen Jahr in der finnischen Runde der 250 cm³ Motocross-Weltmeisterschaft auf einer Yamaha YZM250 Werksmaschine, ausgestattet mit der revolutionären neuen Federung, zum Sieg. Diese Siege brachten Andersson seinen und Yamahas ersten Motocross-Weltmeistertitel. Es war ein Moment, der das Wettbewerbspotenzial und die zukünftigen Möglichkeiten der Einzelstoßdämpfer „Monocross-Federung“ entscheidend unter Beweis stellte, eine Technik, die bald weltweit zum neuen Standard für Motorradfederungen werden sollte.
Last edited: 1/24/2026 · Jürgen Wißler
| # | Driver | Championship | |
|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Andersson Hakan | |
| 1 | ![]() | van Velthoven Jaak | |
| 1 | ![]() | Laquaye Jean-Claude | |
| 16 | ![]() | Laquaye Jean-Claude | |
| 17 | ![]() | Suzuki Torao | |
| 7 | ![]() | Karsmakers Pierre | |
| 4 | ![]() | Andersson Hakan |